Verzahnung von Theorie und Praxis: Minister Rhein besucht Prozesslernfabrik

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In der Prozesslernfabrik CiP (Center für industrielle Produktivität) an der TU Darmstadt lernen Studierende die komplette Wertschöpfungskette eines Unternehmens kennen – vom Wareneingang des Rohmaterials bis zum Versandprozess der Fertigwaren. Am Donnerstag (26. Juli) überzeugte sich davon auch der hessische Wissenschaftsminister Boris Rhein.

TU-Vizepräsidentin Professorin Andrea Rapp und Professor Joachim Metternich vom Institut für Produktionsmanagement, Technologie und Werkzeugmaschinen (PTW) begrüßten den Gast und stellten die Aus- und Weiterbildungsstätte als Bindeglied, Schnittstelle und Katalysator für innovative Entwicklungen vor.

„Digitalisierung, Industrie 4.0, digitale Produktion und digitale Strategien sind aktuelle, drängende Zukunftsthemen, mit denen vielfältige Herausforderungen für alle Bereiche von Gesellschaft, Wirtschaft, Bildung und Kultur verbunden sind. Es ist die ureigene Aufgabe einer Universität, diese Herausforderungen anzunehmen und die Zukunft aktiv mitzugestalten“, erklärte Rapp. Das CiP sei dafür ein herausragendes Beispiel – sowohl für eine innovative und disziplinenübergreifende Forschung und Lehre als auch für die Wirkung der Universität in die Gesellschaft und Wirtschaft hinein.

Boris Rhein zeigte sich beeindruckt: „In der Prozesslernfabrik sind ‚Industrie 4.0‘ oder ‚schlanke Produktion‘ keine Worthülsen der modernen Arbeitswelt, sondern werden greifbar gemacht: Die Studierenden stellen ein reales Produkt her, erleben Bearbeitung, Montage, Logistik und Qualitätssicherung. Es ist beeindruckend zu sehen, wie Industrie und Praxis eng miteinander verzahnt werden. Ein solches Konzept reduziert auch die Studienabbruchquote: Die Studierenden lernen ihre zukünftigen Aufgaben hautnah kennen und wissen, was im Berufsalltag auf sie zukommt.“

 

 

 

Bild: Christopher Tröster
Bild: Christopher Tröster
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