News

Corona-Verhaltensregeln in Einfacher Sprache - TU und Digital- und Wissenschaftsstadt Darmstadt engagieren sich.

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Ob Sprachschwierigkeiten, Lernschwächen, Migrationshintergrund oder mangelnde Medienkompetenz: Es gibt viele Ursachen, warum Menschen keinen Zugang zu offiziellen Informationen von Landes- und Bundesregierung zur aktuellen Corona-Pandemie haben oder diese nicht verstehen können. Ein Team der TU Darmstadt, das von der Digitalstadt Darmstadt unterstützt wurde, hat jetzt den Zugang zu wichtigen Informationen zu Covid-19 niedrigschwelliger gestaltet und diese auch erstmals in Leichter Sprache in Fremdsprachen übersetzt.

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Dieser neue Corona-Test zählt – buchstäblich

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Auf genaue Zahlen kommt es dieser Tage an. Da derzeit immer noch zu wenige COVID-19-Tests zu Verfügung stehen, haben Forscher*innen eine Online-Umfrage entwickelt, die helfen soll, die Fallzahlen besser zu schätzen. Die ergänzende Methode ist derzeit für 17 verschiedene Nationen in der jeweiligen Landessprache verfügbar.

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InDi "COVID-19" Projekte - Förderung von 5 Projekten

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Der Profilbereich "InDi" fördert 5 Projekte, die im Zusammenhang mit der aktuell durch "COVID-19" bedingten Situation schnelle Lösungsansätze und Unterstützung bieten.

Die Resonanz auf den im März gestarten Projektaufruf war enorm, viele hervorragende Projektanträge wurden eingereicht. Durch die Einbindung weiterer Unterstützer, der Digitalstadt Darmstadt und des SFB MAKI, können nun zunächst 5 Projekte gefördert werden.

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InDi fördert "COVID-19" Projekte

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InDi unterstützt Projekte, die in der durch COVID-19 bedingten Situation zeitnah verfügbare Lösungen bieten.

Das Ziel ist es Innovative Ideen zu fördern, die die Chancen der Digitalisierung im Kontext der aktuellen COVID-19-Krise nutzen und einen Beitrag zu dessen Bewältigung liefern.

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Ausstellung zum Mikrokosmos in 3D an der TU Darmstadt

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Gestochen scharfe Aufnahmen aus dem 3D-Scanner der TU Darmstadt zeigen, wie prächtig Insekten aussehen. Zu sehen sind sie derzeit in einer Ausstellung in der Uni- und Landesbibliothek.

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Jüdisches Erbe sichtbar machen

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Schülerinnen und Schüler der Lichtenbergschule in Darmstadt und Studierende der Technischen Universität Darmstadt sind mit dem „Preis für Gesicht zeigen!“ ausgezeichnet worden.

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Der Profilbereich InDi fördert vier Projekte der Digitalstadt Darmstadt

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Die Digitalstadt Darmstadt Darmstadt erleichtert mit neuen Technologien den Alltag der Menschen in der Stadt. Der Profilbereich Internet und Digitalisierung – InDi beteiligt sich in vier Projekten an diesem Ziel.

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GameDays 2019

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Am 31. Mai fand der GameDay 2019 statt. Die GameDays widmen sich dem Thema Serious Games sowie Technologien, Konzepten und Methoden zur Erstellung, Steuerung und Evaluation von Serious Games innerhalb eines breiten Anwendungsspektrums, z.B. Bildung, Training und Simulation, Sport und Gesundheit oder Kultur und Tourismus.

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DEBS 2019

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Die International Conference on Distributed and Event-based systems (DEBS) findet dieses Jahr vom 24. Juni bis zum 28. Juni im Darmstadtium in Darmstadt satt.

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FIF-TAGUNG DIGITALSTADT

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Die neuen digitalen Technologien stellen unsere Städte vor neue Möglichkeiten und Herausforderungen. Gleichsam ist die Digitalisierung sogar zentrale Triebkraft: In Fernost, China und Südkorea, werden „smart cities“ in großem Maßstab gleichsam aus dem Boden gestampft. Wie demgegenüber eine „Digitalstadt“ zu verstehen wäre, die überkommene Strukturen und Lebensgewohnheiten im städtischen Raum nicht einfach ersetzen, vielmehr fördern (können) soll, war eine der zentralen Fragen der Tagung, zu der das Forum für interdisziplinäre Forschung (FiF) am 18. Juli 2018 ins Lichtenberghaus eingeladen hatte.
Deutlich wurde, dass der Titel einer „Digitalstadt“, den die Stadt Darmstadt nach Gewinn des gleichnamigen Bitkom-Wettbewerbs im Jahr 2017 für sich reklamiert, mehr ist als bloße Marketingstrategie. Wie die Vorträge von Simone Schlosser und Klaus-Michael Ahrend zeigten, versteht sich das Projekt als ein Projekt „zum Nutzen der Menschen“ (Schlosser), das verschiedenste Bereiche städtischen Lebens – Umwelt, Gesundheit, Sicherheit, Handel, Bildung – adressiert und, so Klaus-Michael Ahrend im Blick auf die mit dem Projekt verbundenen nachhaltigen Geschäftsmodelle, dezidiert auch „Nutzen für Ökologie und Soziales“ erbringen soll. Die digitalen Technologien bieten sich – etwa in Gestalt diverser Applikationen (Sharing Apps, Recycling Apps u.v.m.) – als Lösungshilfe an, müssen indes an die Bedürfnisse der Bürger_innen anknüpfen. Eine Zwangsbeglückung der Bürger_innen liefe ins Leere und verfehle den selbstgesetzten Anspruch einer möglichst weitgehenden Bürger_innenbeteiligung, ohne die, so der Tenor mehrerer Vorträge und der rege geführten Diskussionen zwischen Wissenschaft und im Tagungsraum präsenter Bürgerschaft, das Projekt einer „Digitalstadt“ nicht wird gelingen können.
Dies wurde nicht nur von stadtsoziologischer Seite (Sybille Frank und Georg Krajewsky), sondern auch in Beiträgen der Forscher unterstrichen, die aus den Reihen der TU Darmstadt an der Entwicklung des „Digitalstadt“-Projekts beteiligt sind. Ob es um die vernetzte, resiliente Stadt (Ralf Steinmetz), Zukunftspläne für urbane Informations- und Kommunikationstechnologien (Max Mühlhäuser) oder autonomes Fahren und Mobilität (Hermann Winner) geht - stets sind nicht nur technische Fragen und Perspektiven im Spiel, geht es um die verlässliche Stadt als Raum, in dem wir leben. Gerade wenn als Ziel formuliert wird „je digitaler, desto zuverlässiger“ (Steinmetz), müssen Kontexte der Technologien und ihrer Anwendung bedacht werden, die selbst nicht mehr nur technisch sind – ob es um Fragen der Bürgerpartizipation, politischer Steuerung oder auch, besonders relevant beim autonomen Fahren, Fragen der Verantwortung im Schadensfall, Fragen der Standards von safety und security geht.
Am Beispiel der südkoreanischen „smart city“ Songdo erörterte Jörg Stollmann die Frage, welche Raumanordnungen durch die digitalen Technologien geschaffen werden und wie diese akzeptiert werden, wie die Menschen ferner ihren Alltag organisieren. Auftretende Probleme etwa bei der Müllbeseitigung werden augenscheinlich als geringeres Übel gegenüber dem Gut gewährleisteter Sicherheit in Kauf genommen. Dass das Kontrollzentrum der „smart city“ freilich auch ein Überwachungszentrum sein könnte, scheint nicht problematisiert zu werden. Die Vorstellungen von Privatheit und Öffentlichkeit sind andere als in unseren Breitengraden, und so erscheint die Übertragbarkeit solcher in Fernost erprobten Modelle auf hiesige Projekte auch schwer vorstellbar. Man kann an solchen Beispielen eher das Problembewusstsein schärfen und lernen, dass Technik Medium sein und bleiben sollte, aber kein Selbstzweck. Das erstrebte Ziel ist auszuhandeln: notwendig werden neue Allianzen von Stadt, Politik, Wissenschaft und Wirtschaft.
Ariane Sept knüpfte in ihrem Vortrag zum Konzept der „slow city“ an diese Problematisierungen an. „Slow is smart“ ist nachgerade Motto des Netzwerks „Cittaslow“, an dem gegenwärtig 230 Städte in 30 Mitgliedsstaaten beteiligt sind. Das Konzept kann, so Sept, allerdings durchaus auch in einen produktiven Bezug zu demjenigen der „Digitalstadt“ gebracht werden, dann nämlich, wenn die Frage gestellt und bedacht wird, wie sich digitale Technologien nutzen lassen, ohne das Eigene, das eine jeweilige Stadt auszeichnet, zu verspielen. Schnelligkeit ist nicht unbedingt immer ein Gewinn.

Angesichts immer schneller sich vollziehender Veränderungsprozesse in Beruf und Gesellschaft könnte die „Entdeckung der Langsamkeit“ resp. Entschleunigung vielmehr neue Bedeutung gewinnen und so etwas wie „Zeitwohlstand“ als „Narrativ für Nachhaltigkeit“ sich empfehlen.
Problematisierungen bot mit ergänzenden soziologischen Perspektiven auf smarten Urbanismus und Urbanität auch der abschließende Vortrag von Sybille Frank und Georg Krajewsky. Entgegen vielleicht allzu ambitionierten Versprechen der „smart city“ könnte es sinnvoll und angeraten sein, im Anschluss an einen Klassiker der Stadtforschung, Louis Wirth, u.a. Urbanität als „Lebensform“ neu bzw. wieder zu bedenken. So stellt sich ausgehend von dieser soziologischen Theorietradition die Frage, wie Urbanität durch Technik gestärkt werden kann, ohne Urbanität mit Technologie zu verwechseln oder darauf zu reduzieren. Denn eine Stadt ist zuallererst ein spezifischer Raum des Zusammenlebens von Menschen. Und Leben ist mehr als technische Problemlösung.

Mitschrift: Andreas Großmann

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Kontakt

Technische Universität Darmstadt Profilbereich Internet und Digitalisierung

Sprecher

Prof. Dr.-Ing. Ralf Steinmetz

S3|20 120
Rundeturmstr. 10
64283 Darmstadt

Tel: +49 6151 16-29101

Fax: +49 6151 16-29109

E-Mail: Ralf.Steinmetz@kom.tu-...

Geschäftsführung

Dr.-Ing. Sonja Bergsträßer

S3|20 219
Rundeturmstr. 10
64283 Darmstadt

Tel: +49 6151 16-20858

E-Mail: gf@indi.tu-...

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